27.09.2022
Begrüßung aller Gäste
Am 25. Mai 1992 gründeten wir die Interessengemeinschaft Eine Welt Albbruck, mit dem Ziel, Menschen auf der anderen Seite unserer Erde zu helfen. Dazu nutzten wir unter der Mithilfe vieler Helferinnen und Helfer unzählige Veranstaltungen, um Gelder zu generieren, und wurden all die Jahre von treuen Spenderinnen und Spendern unterstützt. Allen gebührt ein großes DANKESCHÖN.
Zwei Projekte waren / sind in unserem Fokus:
Die Unterstützung der vielfältigen Arbeit von Padre Oralino in Campo Grande – Brasilien, mit Kindern aus tiefer Armut
und
die Arbeit von Pater Aidan in Kilema – Tansania, die wir Ihnen/euch heute gerne vorstellen wollen.
Vor einigen Jahren hat sich die Gemeinde Albbruck auf den Weg gemacht, den FAIREN HANDEL zu unterstützen und mit der Erfüllung aller Bedingungen vor 3 Jahren das Zertifikat FAIR TRADE KOMMUNE erhalten.
Viele Vereine, Einrichtungen, Gaststätten und Geschäfte haben aktiv mitgeholfen und jede/r einzelne von uns kann beim Einkauf das Seine dafür tun, dass die Situation vieler Menschen im globalen Süden verbessert wird:
Dazu haben wir im EDEKA-Markt ein Regal mit vielen Produkten aus dem Fairen Handel eingerichtet.
Wir sind besorgt, wie es in unserer Welt weitergeht:
Aber ganz
besonders leiden die Ärmsten der Armen im globalen Süden.
Nach einer
aktuellen Studie des UN-Kinderhilfswerkes UNICEF haben etwa eine Milliarde
Kinder weltweit nicht ausreichend Zugang zu Lebensmitteln, sauberem Wasser,
Gesundheitsversorgung und Bildung. Durch Corona kamen über 100 Millionen Kinder
dazu. Seit der Gründung von UNICEF vor 75 Jahren gab es kein solches Ausmaß der
Not.
Gerade in der für uns alle unsicher erscheinenden Zeit und Zukunft ist es umso wichtiger, unser Denken und Handeln an Frieden und Gerechtigkeit auszurichten.
Dazu möchte ich aus einer Rede von Papst Franziskus zitieren:
Und weiter sagt er:
Die Zukunft der Menschheit liegt nicht allein in der Hand von Politikern, großen Anführern, großer Unternehmen. Ja, sie haben enorme Verantwortung. Aber die Zukunft liegt vor allem in den Händen der Menschen, die den anderen als "Du" und sich selbst als Teil eines "Wir" erkennen. Wir alle brauchen einander.
Darum: Bleibt mutig, standhaft und hoffnungsvoll. Mit eurer Unterstützung können wir gemeinsam viel bewegen
DANKE